07:06 15 Dezember 2017
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    Bataillon „Asow“

    Kämpfer des ukrainischen Freiwilligen-Bataillons „Asow“ in Moskau festgenommen

    © AP Photo/ Sergei Chuzavkov
    Militär
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    Moskauer Sicherheitskräfte haben zehn Angehörige des ukrainischen Freiwilligen-Bataillons „Asow“ festgenommen.

    Die Kämpfer von „Asow“ haben illegal Waffen nach Russland eingeführt und verkauft. Das eingenommene Geld haben sie in die Ukraine zur Finanzierung ihres Bataillons geschickt.

    Unter den Kämpfern des Bataillons waren auch einige russische Nationalisten, die sich im vergangenen Halbjahr in beiden Staaten aufhielten.
    „Die Angehörigen des Freiwilligen-Bataillons  ‚Asow‘ haben Waffen nach Russland eingeführt. Sie verkauften hauptsächlich Gefechtspistolen und Maschinenpistolen, die aus Kiew nach Moskau hingebracht wurden. Danach wurden sie in anderen Regionen Russlands gebracht“, teilte Life News mit.
    Die Tätigkeit der Gruppe konnte erst unterbunden werden, nachdem einige Geheimdienstler als Käufer in die Bande einschleust waren. 

    „Es waren einige Adressen in Moskau ermittelt worden, wo Angehörige des Freiwilligen-Bataillons ‚Asow‘ wohnten. Im Großen und Ganzen sind sie Bürger Russlands, die der Nationalgarde beigetreten sind“, so eine Quelle.

    Die nationalistischen Freiwilligen-Bataillone sind mit privaten Mitteln finanziert werden. Dazu gehören die Bataillone „Asow“, „Aidar“, „Donbass“, „Dnepr-1“ und „Dnepr-2“.

    Sie sind von dem Oligarchen und Ex-Gouverneur des südostukrainischen Gebietse Dnepropetrowsk, Igor Kolomoiski, finanziert.
    In Russland wurde gegen Kolomoiski ein Strafverfahren wegen „Einsatz verbotener Mittel und Methoden der Kriegsführung“ eingeleitet. 

    Zum Thema:

    Asow, Donbass, Rechter Sektor - die Symbole der ukrainischen Neofaschisten
    Tags:
    Nationalsozialismus (Nazismus), Waffen, Bataillon Asow, Russland, Moskau
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