21:31 11 August 2020
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    Die Militärplanung der NATO, darunter die jüngsten Armeeübungen, zeugen davon, dass die Allianz von der Politik der Partnerschaft zur Politik der Abschreckung Russlands übergeht. Diese Ansicht vertrat der russische NATO-Botschafter Alexander Gruschko am Montag in einem Interview des TV-Senders Rossija 24.

    Die Beziehungen zu Moskau würden eines der Hauptthemen der bevorstehenden Gipfeltreffens der Allianz im Juli in Warschau sein. „In letzter Zeit hören wir aber auch andere Signale. Ihr Sinn besteht darin, dass die Allianz nicht an einer Spirale interessiert ist, die zu einem neuen Kalten Krieg führen könnte. In der NATO zweifelt man nicht daran, dass die Beziehungen zu Russland aufrechterhalten werden sollten“, sagte der Botschafter.

    Das Problem sei, wie diese Beziehungen angesichts der neuen Sicherheitskonditionen aufgebaut werden könnten. Hierbei gebe es innerhalb der Allianz kein einheitliches Herangehen. „Es gibt Länder, die davon ausgehen, dass das umfassende neue System der Sicherheit ohne Beziehungen zu Russland kaum möglich ist“, sagte Gruschko.

     

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    Tags:
    Militärplanung, Abschreckung, NATO, Russland