SNA Radio
    Flugabwehr-Systemen S-300

    Vertrag über Lieferung von S-300-Raketen an Teheran tritt in Kraft - Rostec

    © Sputnik / Pavel Lisitsyn
    Militär
    Zum Kurzlink
    Lieferung russischer S-300-Flugabwehrraketen an Teheran (44)
    9965
    Abonnieren

    Der Vertrag über die Lieferung von russischen Flugabwehr-Raketensystemen S-300 an den Iran ist in Kraft getreten, wie der Chef des staatlichen Rüstungskonzerns Rostec, Sergej Tschemesow, auf dem internationalen Luftfahrtsalon „Dubai Airshow-2015“ gegenüber Journalisten sagte.

    Russland und der Iran hatten 2007 einen Vertrag zur Lieferung von S-300-Systemen im Wert von rund 900 Millionen US-Dollar geschlossen. Doch nach der Verabschiedung der UN-Sanktionen gegen den Iran legte der damalige Präsident Dmitri Medwedew den Raketendeal auf Eis.

    Der Iran hatte daraufhin Klage gegen Russland vor einem internationalen Schiedsgericht eingereicht und 4,2 Milliarden US-Dollar zurückgefordert. 

    Am 14. Juli war in Wien nach mehrmonatigen Verhandlungen ein historisches Abkommen zum iranischen Atomprogramm unterzeichnet worden. Das Papier konzipiert einen gemeinsamen, umfassenden Handlungsplan, dessen Erfüllung zur Aufhebung der wirtschaftlichen Sanktionen führen soll, die der UN-Sicherheitsrat, die USA und die EU früher gegen den Iran verhängt hatten.

    Laut dem Handlungsplan verpflichtet sich der Iran, kein waffenfähiges Plutonium im Reaktor in Arak mehr zu produzieren. 

    Der russische Präsident Wladimir Putin unterzeichnete im April einen Erlass, der das Verbot für die Lieferung dieser Raketen an den Iran aufhebt.

     

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren
    Themen:
    Lieferung russischer S-300-Flugabwehrraketen an Teheran (44)

    Zum Thema:

    Moskau: Raketendeal mit Iran ohne Dritte
    CNN: S-300 Fla-Systeme vereiteln unbemerktes US-Eindringen in Irans Luftraum
    Russischer Diplomat entlarvt Spekulationen um „iranische Raketenbedrohung“
    S-300-Deal: USA könnten russische Unternehmen mit Sanktionen belegen – Experte
    Tags:
    S-300, Sergej Tschemesow, Iran, Russland