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    Russlands Waffenexporte (275)
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    Der russische Staatskonzern Rostec hat Medienberichte über eine geplante Lieferung von ballistischen Boden-Boden-Raketen des Typs Iskander an Saudi-Arabien als falsch zurückgewiesen.

    Mit Saudi-Arabien würden keine Verhandlungen über Iskander-Raketen geführt, sagte Rostec-Chef Sergej Tschemessow am Montag auf der Luftfahrtmesse Dubai Airshow 2015. Zu Rostec gehört unter anderem der Waffenexporteur Rosoboronexport, auf den über 90 Prozent der russischen Waffenverkäufe entfallen.

    Im August hatte der saudische Außenminister Adel al-Dschubeir mitgeteilt, dass beide Staaten einen Iskander-Deal besprechen würden.

    Bei Iskander (Nato-Code: SS-26 Stone) handelt es sich um eine hochpräzise Boden-Boden-Rakete, die Ziele in einer Entfernung von bis zu 500 Kilometern bekämpfen kann. Die Rakete wurde in den 1990ern unter Einsatz der Tarnkappen-Technologien entwickelt und ist für Radare schwer lokalisierbar. Während des Fluges führt sie zudem komplizierte Manöver aus, die es noch schwerer machen, sie zu orten.

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    Tags:
    Iskander, Rostec, Dubai, Saudi-Arabien, Russland