15:52 16 Dezember 2017
SNA Radio
    Schützenpanzer des Typs Stryker M 1126

    Litauen will in USA Stryker-Schützenpanzer kaufen

    © Flickr/ U.S. Army/Ian Schell
    Militär
    Zum Kurzlink
    26978

    Litauen hat die USA um die Lieferung von 84 Stryker-Schützenpanzern gebeten, berichtet die Webseite „Defense News”. Zudem beschloss das baltische Land, seine Militärausgaben um ein Drittel zu erhöhen.

    Nach „Defense News”-Informationen handelt es sich um 84 Schützenpanzer des Typs Stryker M 1126 mit 30-Millimeter-Kanonen im Gesamtwert von 599 Millionen US-Dollar. Das Pentagon benachrichtigte bereits den Kongress über die Anfrage aus dem Baltikum.

    „Defense News” betont, die Entscheidung zur Erhöhung der Militärausgaben um ein Drittel sei mit der angeblichen „russischen Aggression in der Ukraine” verbunden: Die osteuropäischen Länder befinden sich deswegen in höchster Alarmbereitschaft.

    „Das US-Militär versucht, den Schützenpanzer Stryker schnell zu modernisieren und mit großen Kanonen auszurüsten. Es wird befürchtet, dass russische Analoga die nach Europa gelieferte Technik in Sachen Feuerkraft übertreffen”, so „Defense News”.

    Der US-Kongress bewilligte bereits Gelder für die Modernisierung von 81 Stryker-Panzern für eine in Deutschland stationierte Einheit.

    Der Westen wirft Russland vor, sich in die Ukraine-Krise eingemischt und die Krim „okkupiert” zu haben. An der Besetzung der Halbinsel sollen sich so genannte „grüne Männchen” (Militärs ohne Erkennungszeichen) beteiligt haben. Russland weist den Vorwurf zurück, sich in den Konflikt in der Ostukraine eingemischt zu haben. Die Einwohner der Krim hatten bei einer Volksabstimmung den Beitritt zu Russland beschlossen.

    Zum Thema:

    US- Haubitzen bei Militärübung in Litauen
    Außenpolitiker: Litauen und Polen werden Poroschenko nicht retten können
    Ukraine, Polen und Litauen bilden gemeinsame Militärbrigade
    Medwedew: Russland-Feindbild wird im Baltikum für innenpolitische Zwecke missbraucht
    Tags:
    Radschützenpanzer Stryker, Ukraine, Baltikum
    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren