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    Fla-Deal: Moskau hat mit Lieferung von S-300-Raketensystemen an Teheran begonnen

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    Lieferung russischer S-300-Flugabwehrraketen an Teheran (44)
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    Russland hat mit den Lieferungen von Fla-Raketenkomplexen S-300 in den Iran bereits begonnen, wie der Berater für militärische Zusammenarbeit von Russlands Präsident Wladimir Putin, Wladimir Koschin, mitteilte.

    „Der Vertrag ist in Kraft getreten, die Lieferungen haben begonnen“, sagte Koschin.

    Ende November hatte der iranische Botschafter in Moskau, Mehdi Sanai, den Beginn der Lieferungen von S-300-Komplexen bekanntgegeben.

    Wie der Generaldirektor der russischen Technologieholding Rostec, Sergej Tschemesow, zuvor mitteilte, sei Anfang November der neue Vertrag über Lieferungen des Flugabwehrsystems vom Typ S-300 an den Iran in Kraft getreten.

    Russland und der Iran hatten 2007 einen Vertrag über die Lieferung von S-300-Systemen im Wert von rund 900 Millionen US-Dollar abgeschlossen. Doch nach der Verabschiedung der UN-Sanktionen gegen den Iran legte der damalige Präsident Dmitri Medwedew den Raketendeal auf Eis.

    Der Iran reagierte mit einer Klage gegen Russland vor einem internationalen Schiedsgericht und forderte 4,2 Milliarden US-Dollar zurück.

    Im April 2015 gab der russische Präsident Wladimir Putin einen Erlass über die Aufhebung des Lieferverbots dieser Raketen an den Iran heraus.

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    S-300-System, Wladimir Koschin, Iran, Russland