08:34 14 August 2020
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    Statt seine Mitarbeiter für einen geringen Preis oder auch kostenlos in der US-Botschaft oder auf einer der zahlreichen US-Militärbasen in dem vom Krieg zerstörten Land unterzubringen, hat das Pentagon luxuriöse Privathäuser bauen lassen, berichten US-Medien unter Berufung auf einen Bericht des Generalinspekteurs für den Wiederaufbau Afghanistans.

    Die Arbeitsgruppe für wirtschaftliche Stabilität in Afghanistan beim US-Verteidigungsministerium (TFBSO) wird beschuldigt, Millionen Dollar an Steuergeldern für ihre Mitarbeiter auszugeben.

    Laut „The Washington Free Beacon“ hat der Generalinspekteur für den Wiederaufbau Afghanistans, John Sopko, eine Petition an US-Verteidigungsminister Ashton Carter geschickt. In dem Schreiben fordert der Inspekteur, „die Entscheidung zu erklären, ungefähr 150 Millionen Dollar, also fast 20 Prozent des Budgets, für den privaten Wohnungsbau und die Bewachung der US-Regierungsmitarbeiter in Afghanistan auszugeben, statt sie auf US-Militärbasen unterzubringen“.

    Eine Luxus-Villa in Afghanistan
    SIGAR
    Eine Luxus-Villa in Afghanistan

    Sopko beschwert sich, dass etwa fünf bis zehn Mitarbeiter, also nur eine „Handvoll Menschen“ ganze 150 Millionen Dollar gekostet haben, obwohl eine Unterbringung in der US-Botschaft sich 2014 nur auf 1,8 Millionen Dollar belaufen hätte.

    Ein Bauauftragnehmer habe dem Inspekteur mitgeteilt, dass den TFBSO-Mitarbeitern in einigen Zimmern Doppelbetten, Mini-Kühlschränke, DVD-Player und 27 Zoll große Flachbild-Fernseher zur Verfügung gestellt wurden.

    Es wird berichtet, dass die 148 Millionen Dollar im Zeitraum zwischen 2009 und 2014 ausgegeben wurden.

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    Tags:
    TFBSO, Pentagon, Ashton Carter, Afghanistan, USA