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    Reichweite bis 2000 km: Iran testete ballistische Rakete – Medien

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    Militär
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    Der Iran hat Ende November eine ballistische Mittelstreckenrakete getestet, berichtet Fox News unter Berufung auf Aufklärungsdienste westlicher Länder.

    Der Test habe am 21. November in der Nähe der Hafenstadt Chabahar im Südosten des Landes stattgefunden. Die getestete Rakete Ghadr-110 habe eine Reichweite zwischen 1.800 und 2000 km und kann einen nuklearen Gefechtskopf tragen. 
     
    Wie dabei betont wird, werde mit dem Test gegen zwei Resolutionen des Uno-Sicherheitsrates verstoßen. 
     
    Eine offizielle Information von Seiten der offiziellen Behörden der USA und des Irans liegt vorerst nicht vor. 
     
    Im Oktober hatte der Iran bereits eine ballistische Rakete erprobt. Wie die Uno-Chefdelegierte der USA, Samantha Power, dabei erklärte, war der Test ein „direkter Verstoß“ gegen die Sanktionen des Uno-Sicherheitsrates. 
     
    Mitte Juli hatten der Iran und die internationale Sechsergruppe eine historische Einigung über die Regelung des jahrelangen Problems des iranischen Atomprogramms erzielt. Die komplizierten Verhandlungen gingen mit der Annahme eines gemeinsamen umfassenden Aktionsplans zu Ende, dessen Umsetzung den Iran vollständig von den Wirtschafts- und Finanzsanktionen  befreien soll. 
     
    Die Resolution 1929 des Uno-Sicherheitsrates schreibt vor, dass der Iran an keinen Programmen teilnehmen darf, die mit ballistischen Raketen verbunden sind. Die Resolution 2231 des Uno-Sicherheitsrates über die Ausführung der Vereinbarung zum Atomprogramm und über das Verbot für die Teilnahme an Programmen, die mit atomwaffenfähigen ballistischen Raketen verbunden sind, ist vorerst nicht in Kraft getreten.

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