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    Das U-Boot Rostow na Donu

    Medien: Neuestes russisches U-Boot vor Syriens Küste aufgetaucht

    © Foto: ZKB MT Rubin
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    Im Streit mit der Türkei hat Russland unbestätigten Medienberichten zufolge vor Syriens Küste ein mit weitreichenden Marschflugkörpern bewaffnetes U-Boot in Stellung gebracht. Zuvor bereits hatte Russland einen Raketenkreuzer in die Region geschickt.

    Das Diesel-U-Boot „Rostow-na-Donu“ des Projekts 636 Warschawjanka (Nato-Code: Improved Kilo oder Kilo-II-Klasse), das erst seit einem Jahr bei der russischen Kriegsmarine im Dienst steht, befinde sich jetzt im östlichen Mittelmeer unweit der syrischen Küste, zitieren russische Medien einen nicht näher bezeichneten informierten Sprecher. Bewaffnet sei das U-Boot mit Marschflugkörpern des Typs Kalibr-PL. Diese Waffe hatte die russische Marine im Oktober vom Kaspischen Meer aus gegen Stellungen der Terrororganisation Daesh (auch Islamischer Staat, IS) in Syrien eingesetzt.

    Am 24. November hatte die türkische Luftwaffe einen russischen Jagdbomber abgeschossen, als dieser Daesh-Stellungen in Nordsyrien bombardierte. Einer der Piloten kam dabei ums Leben. Russland verhängte wirtschaftliche Sanktionen gegen Ankara und stellte im nordsyrischen Latakia Langstrecken-Flugabwehrraketen vom Typ S-400 auf. Wie aus Moskau verlautete, sollen die Raketen mit einer Reichweite von 400 Kilometern für die Sicherheit russischer Kampfjets am Himmel über Syrien sorgen und „alle gefährlichen Ziele vernichten“. Zudem bezog der russische Raketenkreuzer "Moskwа" vor der syrischen Küste Stellung.

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    Tags:
    Rostow-na-Donu, Syrien