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    Ukrainischen Soldaten am 20. November

    Ukrainischer Grenzdienst hat im Donbass-Konflikt 67 Soldaten an Toten verloren

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    Lage im Donbass (Winter 2016) (133)
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    Nach Angaben des ukrainischen Grenzdienstes sind seit dem Beginn des Konflikts im Donbass Dutzende Grenzsoldaten ums Leben gekommen.

    „Leider haben wir 67 Grenzsoldaten verloren, 406 Soldaten wurden verletzt, sechs gelten als vermisst“, sagte der Chef des Dienstes, Viktor Nasarenko, am Dienstag auf einer Pressekonferenz. Keiner der ukrainischen Grenzsoldaten wurde ihm zufolge gefangen genommen. 

    Die Regierung in Kiew hat im April 2014 einen Militäreinsatz gegen die nicht anerkannten „Volksrepubliken“ Donezk und Lugansk im Osten der Ukraine begonnen. Jüngsten Angaben der Vereinten Nationen zufolge sind bei dem Konflikt mehr als 8000 Menschen getötet geworden. 

    Zur Beilegung des Konflikts sollen die Verhandlungen der Kontaktgruppe in Minsk beitragen. Die Kontaktgruppe aus Vertretern der Ukraine, Russlands, der OSZE und der selbsternannten Volksrepubliken Donezk und Lugansk hat in knapp eineinhalb Jahren drei Dokumente angenommen, die Schritte zur Befriedigung der Lage regeln sollen.

    Ab dem 1. September trat ein weiterer Waffenstillstand in Kraft. Weiterhin wurde der Abzug von Waffen mit einem Kaliber von über 100 Millimetern (Flaks, Minenwerfer, Panzerabwehrgeschütze) besprochen. Dieser Prozess wurde am 12. November abgeschlossen. 

     

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    Donbass, Soldaten, Viktor Nasarenko, Ukraine