07:13 06 Dezember 2019
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    U-Boot der Klasse Warschawjanka

    Großbritannien fürchtet Russlands Erfolge bei Modernisierung der Kriegsflotte

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    Militär
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    Die Modernisierung der russischen Kriegsmarine sorgt für Nervosität in Großbritannien. Das Vereinigte Königreich braucht nukleare Verteidigungsmittel mehr denn je, schreibt „The Daily Telegraph“ unter Berufung auf den Befehlshaber der britischen U-Boot-Flotte, Admiral John Weale.

    „Die Fakten zeigen, dass Russland an einer neuen Generation von U-Booten baut. Das muss Großbritannien Sorgen bereiten und dazu bewegen, eigene Verteidigungsmittel zu schützen“, zitiert die Zeitung Admiral Weale. Nukleare Verteidigungsmittel seien für Großbritannien derzeit erforderlicher als jemals. 

    Wie der Vize-Befehlshaber der russischen Marine, Alexander Fedotenkow, vor kurzem mitteilte, arbeitet Russland derzeit an einem neuen nicht-atomaren U-Boot unter dem Namen „Kalina“, das die besten Eigenschaften der U-Boot-Projekte 677 „Lada“ und 636 „Warschawjanka“ vereinigen soll. 

    Am vergangenen Donnerstag hatte der britische Verteidigungsminister Michael Fallon die Marinebasis Clyde in Schottland besucht, wo Atom-U-Boote der Trident-Klasse stationiert sind. „Wir brauchten nukleare Verteidigungsmittel in der Zeit des Kalten Krieges. Und jetzt, in einer Welt, die noch unvorhersehbarer und gefährlicher geworden ist, brauchen wir sie sogar mehr“, zitiert ihn die Zeitung. 

     

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    Tags:
    U-Boot, Kriegsmarine, Alexander Fedotenkow, John Weale, Großbritannien