07:20 16 Juni 2019
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    Europol: Keine Entwarnung für Terrorgefahr für Europa

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    Kampf gegen den IS (813)
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    Die europäische Polizeibehörde Europol hat am Montag vor groß angelegten Anschlägen durch die Terrormiliz "Islamischer Staat" gewarnt. Der IS habe „neue gefechtsartige Möglichkeiten“ entwickelt, um weltweit eine Reihe „groß angelegter Terroranschläge" zu verüben, sagte Europol-Direktor Rob Wainwright in Amsterdam nach Angaben deutscher Medien.

    Aus dem jüngsten Europol-Bericht geht hervor, dass die Terroristen „insbesondere Europa“ im Visier hätten. Ziel seien „massenhaft Opfer in der Zivilbevölkerung“. Besonders hoch sei die Anschlagsgefahr voraussichtlich weiter in Frankreich.

    Es gebe „allen Grund“ zu erwarten, dass der IS selbst, vom IS inspirierte „Terroristen“ oder andere religiös motivierte Gruppen „irgendwo in Europa erneut einen Terroranschlag verüben“, stellt der Bericht fest.

    Immer mehr organisierte kriminelle Banden in Europa hätten Verbindungen zum IS, sagte der Europol-Direktor. Diese Arten von kriminellen Netzwerken waren laut Wainwright noch nie zuvor derart verknüpft. Die Entwicklung erfordere eine genaue Überwachung und ein schnelles Eingreifen durch die Polizei.

    Wainwright stellte den Bericht am Rande des Treffens der EU-Innenminister anlässlich der Arbeitsaufnahme des neuen Europol-Antiterrorzentrums vor. Das Zentrum sei „ein wichtiger Schritt vorwärts“, um eine „aggressive, neue Form des internationalen Terrorismus zu bekämpfen“.

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    Terrorgefahr, Terrormiliz Daesh, Islamischer Staat, Europol, Rob Wainwright, Frankreich, Paris, Europa