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    Russland hat Medienberichten zufolge vier nagelneue Kampfjets des Typs Su-35S nach Syrien verlegt. Nach Angaben der Tageszeitung „Kommersant“ will der Generalstab die modernisierte Modifikation des Jagdflugzeugs Su-35 erstmals in einem realen Kampf erproben.

    Die Maschinen aus der Produktion des Suchoi-Konzerns hatten erst im Herbst ihren Dienst bei der russischen Luftwaffe angetreten. Vor wenigen Tagen seien sie über den Iran und den Irak nach Syrien verlegt worden, teilte ein Sprecher des Generalstabs am Montag gegenüber der Zeitung mit. Auf dem russischen Luftwaffenstützpunkt Hmeimim in Latakia sind nun mehr als 70 Flugzeuge und Hubschrauber stationiert.

    Bei der Su-35S handelt es sich um ein einsitziges Jagdflugzeug der Generation 4++ mit Schubvektorsteuerung, einem neuen Radar und verbesserter Avionik.

    Die russische Luftwaffe fliegt seit Ende September auf Bitte der Regierung in Damaskus präzise Angriffe gegen Stellungen der Terrorgruppen Daesh (auch Islamischer Staat, IS) und al-Nusra, die in den vergangenen Jahren weite Teile Syriens unter ihre Kontrolle gebracht hatten.

    Bislang sind Erdkampfflugzeuge Su-25, Jagdbomber Su-24M und Su-34 sowie Jagdflugzeuge Su-30SM im Einsatz, die Hunderte Dschihadisten getötet und Tausende IS-Objekte zerstört haben: Feuerstellungen, Kommandobunker, Tankwagenkonvois mit Schmuggel-Öl. Mit russischer Hilfe konnten die syrischen Regierungstruppen zur Offensive übergehen und mehrere Gebiete befreien.

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    Tags:
    Terrormiliz Daesh, Syrien, Russland