21:02 30 November 2020
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    Kampf gegen den IS (813)
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    Washington schließt für einen erfolgreichen Kampf gegen die Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat, IS) im Irak und in Syrien die Verlegung zusätzlicher Truppen nicht aus, wie der Befehlshaber der US-Einsätze gegen Daesh, General Sean McFarland, am Montag bei einem Pressegespräch sagte.

    Ihm zufolge werden es nicht unbedingt Bodentruppen sein. 

    Der Militärchef sagte, es können auch Truppen der Alliierten in der US-geführten Koalition sein. 

    „Bei den Konsultationen mit der irakischen Regierung und unseren Partnern suchen wir nach dem richtigen Gleichgewicht“, sagte McFarland. 

    Die Terrormiliz Daesh stellt derzeit eine der größten Gefahren für die globale Sicherheit dar. Innerhalb von drei Jahren brachten die Terroristen weite Teile Syriens und des Irak unter ihre Kontrolle. Sie versuchen außerdem, ihren Einfluss auch auf nordafrikanische Staaten, wie zum Beispiel Libyen, auszudehnen.

    Unterschiedlichen Angaben zufolge hat die Terrormiliz bereits eine Fläche von bis zu 90.000 Quadratkilometern erobert. Der Organisation sollen zwischen 50.000 und 200.000 Kämpfer angehören.

    Es gibt keine einheitliche Kampffront gegen die Terrormiliz. Syrische und irakische Regierungstruppen, eine internationale Koalition unter Leitung der USA sowie die russische Luftwaffe kämpfen gegen die Terroristen. 

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    Tags:
    Anti-IS-Koalition, Terrormiliz Daesh, Sean McFarland, Libyen, Syrien, Irak, USA, Russland