16:52 12 Dezember 2017
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    U-Boot Warschawjanka

    Russische Kriegsflotte: U-Boote werden schneller und wendiger

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    Die russischen nichtnuklearen U-Boote werden in den kommenden Jahren deutlich schneller, bei weitem manövrierfähiger und längere Zeit unter Wasser verbringen können, wie Vizeadmiral Viktor Bursuk, stellvertretender Befehlshaber für Bewaffnung der Russischen Marine, mitteilte.

    „Die Aufenthaltsdauer unter Wasser wird mithilfe luftunabhängiger Energieanlagen erhöht werden“, sagte der General gegenüber russischen Medien. Darüber hinaus sollen die U-Boote künftig auch höhere Geschwindigkeiten erreichen und eine bessere Manövrierbarkeit erhalten. Zusätzlich sollen sie mit besseren Tarnkappen- und Hochpräzisionswaffensystemen ausgerüstet werden.

    Zuvor war berichtet worden, dass Russlands Seestreitkräfte bis Ende dieses Jahres zahlreiche neue Waffensysteme in Dienst stellen werden. So erhält die russische Schwarzmeerflotte zwei dieselelektrische U-Boote des Typs 636.3 „Warschawjanka“. Diese Boote sind so geräuscharm, dass sie bei der NATO den Codenamen „Schwarzes Loch“ bekamen.

    Bewaffnet sind die „Warschawjankas“ mit Marschflugkörpern vom Typ „Kalibr“. Ein U-Boot dieser Klasse, die „Rostow-am-Don“, hat damit während der Überfahrt nach Sewastopol ohne aufzutauchen die Stellungen syrischer Terroristen beschossen.

    Wie der Vize-Befehlshaber der russischen Marine, Alexander Fedotenkow, vor kurzem mitteilte, arbeitet Russland derzeit an einem neuen nicht-atomaren U-Boot unter dem Namen „Kalina“, das die besten Eigenschaften der U-Boot-Projekte 677 „Lada“ und 636 „Warschawjanka“ verbinden soll.

     

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    Tags:
    Modernisierung, U-Boot, Tarnkappe, U-Boote vom Typ Warschawjanka, Russlands Seestreitkräfte, Russland
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