01:46 16 Dezember 2019
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    Legendäre Waffe: Kalaschnikow

    Waffenbaukonzern Kalaschnikow verdreifacht seine Einnahmen

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    Der russische Waffenkonzern Kalaschnikow hat im Jahr 2015 seine Einnahmen um 5,3 Milliarden Rubel (1 Euro = 89,22 Rubel nach dem aktuellen Wechselkurs) auf 8,2 Milliarden Rubel (etwa 92 Millionen Euro) aufgestockt, wie der Pressedienst des Unternehmens am Mittwoch mitteilte. Das sei nahezu das Dreifache des Vorjahreswertes.

    Der Reingewinn des Konzerns im Jahr 2015 habe sich auf 2,1 Milliarden Rubel belaufen, während das Unternehmen im Jahr 2014 Einbußen von rund 340 Millionen Rubel angegeben habe, so der Pressedienst.

    Der Produktionsumfang sei auf 158 Prozent, die Arbeitsproduktivität auf 139 Prozent angestiegen. Diesen riesigen Sprung erklärt das Unternehmen mit den ergriffenen Maßnahmen zur Effizienzerhöhung in allen Produktions- und Geschäftsprozessen des Konzerns.

    „Der jetzige Finanzerfolg zeugt von der richtigen Wahl bei den strategischen Orientierungspunkten zur Weiterentwicklung des Konzerns“, sagte Kalaschnikow-Generaldirektor Alexej Kriworutschko. 

    „Das vervollkommnete Produktionssystem wird es ermöglichen, in den kommenden zwei bis drei Jahren sehr viele Fragen zu lösen, darunter auch im Organisationsbereich. Dies wird die Produktionseffizienz weiter beträchtlich erhöhen, konstante Kosten um mindestens 20 Prozent senken und die Produktionsqualität verbessern“, so Kriworutschko weiter.

    "Im Jahr 2016 planen wir eine erneute Verdopplung des Erlöses und des Produktionsvolumens sowie die Erhöhung der Arbeitsproduktivität um das Eineinhalbfache“, so Kriworutschko.            

    Der Kalaschnikow-Konzern entstand 2013 nach der Fusion der Werke Ischmasch und Ischmech. Das Unternehmen produziert in Russland und liefert seine Erzeugnisse in 27 Länder, darunter auch an die USA, Großbritannien, Deutschland, Norwegen, Italien, Kanada, Kasachstan und Thailand.

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    Tags:
    Kalaschnikow, Einnahmen, Ischmech, Ischmasch, Alexej Kriworutschko, Thailand, Kasachstan, Kanada, Italien, Norwegen, Deutschland, Großbritannien, USA, Russland