00:58 25 September 2017
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    Generalmajor Igor Konaschenkow

    Moskau: Westen gebraucht russische Karten, aber hält eigene Terroristen-Daten zurück

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    Militär
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    Trotz mehrerer Anfragen, haben westliche Staaten Russland bislang keine Aufklärungsdaten zu den Standorten der Terroristen in Syrien geliefert, wie der amtliche Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Generalmajor Igor Konaschenkow mitteilte.

    „Ich möchte noch einmal daran erinnern, dass wir seit Beginn unserer Operation mehrmals öffentlich die Vertreter der USA und anderer westlicher Staaten zu einem  Informationsaustausch aufgerufen  haben – speziell dazu, wo genau sich die Terroristen in Syrien aufhalten. Sie haben dankbar unsere Karten erhalten und lassen nun nichts von sich hören. Stattdessen aber kritisieren sie, dass wir angeblich an falschen Orten fliegen und bomben würden. Tja, sollen wir dann vielleicht neue Karten zuschicken?“, sagte der Generalmajor. 

    Währenddessen hätten sich ganze Truppen syrischer Oppositionskräfte zu einer Kooperation mit der Regierungsarmee und Russland bereiterklärt.

    „Die syrischen Oppositionstruppen stehen in recht effizientem Aufklärungsdatenaustausch mit uns. Mittlerweile gehen viele von ihnen zu einer Zusammenarbeit mit der syrischen Regierung über“, fügte er hinzu.

    So hätten beispielsweise Mitglieder der bewaffneten Oppositionsgruppen in der Stadt Etbaa der Provinz Daraa nach Verhandlungen mit der Regierungsarmee am 8. Februar freiwillig  ihre Waffen niedergelegt.

     

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    Tags:
    Informationsaustausch, Terroristen, Aufklärungsdaten, Westen, Igor Konaschenkow, USA, Syrien, Russland
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