22:04 23 September 2017
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    Russische Kampfflugzeuge im Luftstützpunkt Hmeimim bei LatakiaStratfor website

    Stratfor: Russland steigt zu wichtigem Akteur in Syrien auf

    © Foto: Russian Defence Ministry © AP Photo/ Cassandra Vinograd
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    Russland hat sich in den zurückliegenden vier Monaten eine beachtliche militärische Präsenz in Syrien zugesichert, meinen Experten der US-Denkfabrik Stratfor. Somit sei Russland zu einem der wichtigsten Akteure in diesem arabischen Land aufgestiegen.

    Russland sei in der Lage, Versuche anderer Länder zum Scheitern zu bringen, Syriens Präsident Baschar al-Assad mit militärischer Gewalt zu stürzen oder eine Offensive der Regierungstruppen auf Positionen der Terroristen im Norden des Landes zu stoppen.

    „Die USA und ihre Verbündeten können weiterhin Luftangriffe auf Positionen des Islamischen Staates (Daesh) fliegen. Aber Möglichkeiten künftiger Luftschläge auf andere Ziele, darunter gegen Anhänger des Regimes, (…) werden infolge einer aktiven Unterstützung dieser Kräfte durch die russische Luftwaffe spürbar eingeschränkt“, hieß es in dem Beitrag.

    Stratfor-Analysten zufolge sind die Türkei und Saudi-Arabien seit langem bestrebt, Assads Regierung in Syrien zum Sturz zu bringen. „Aber die in Syrien stationierten russischen Luftabwehrkomplexe hindern diese Länder daran, sich in den Konflikt einzumischen.“

    Noch weniger Interesse an einer Eskalation der Spannungen mit Russland hätten die Vereinigten Staaten. Washington wolle sich auf sein Hauptziel konzentrieren – den Kampf gegen den Islamischen Staat – und wollten Zusammenstöße mit der russischen Luftwaffe im syrischen Himmel lieber vermeiden, so Stratfor.

     

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    Position, Stratfor, Syrien, Russland, USA
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