17:51 08 Dezember 2019
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    Russische Luftwaffe auf dem Luftstützpunkt Hmeimim

    Moskau: Russlands Lufteinsatz in Syrien war Reaktion auf Untätigkeit der US-Koalition

    © Foto : Russian Defence Ministry
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    Kampf gegen den IS (813)
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    Russland hat seinen Luftwaffenoperation in Syrien gestartet, weil es die Tatenlosigkeit der von den USA geführten Koalition nicht weiter dulden konnte, wie der russische Vize-Außenminister Sergej Rjabkow im Interview gegenüber dem TV-Kanal „Rossija 24“ sagte. Die Partner der BRICS hätten Verständnis dafür aufgebracht.

    „Wir haben die Aufgabe, (in der BRICS – d. Red.) eine Arbeitsgruppe im Bereich Anti-Terror-Kampf zu bilden“, informierte der Diplomat. „Unsere zuständigen Behörden unterhalten Kontakte zu den Kollegen der BRICS, doch zwischen dieser Arbeit und dem, was von Russland zur Unterdrückung der in der Russischen Föderation verbotenen  Terrororganisation ‚Islamischer Staat‘ getan wird, besteht ein wesentlicher Unterschied“, so Rjabkow.

    „Wir sind nach Syrien gegangen, darunter unter Einsatz gewaltsamer Methoden aus der Luft, weil wir es als unmöglich ansahen, uns weiter mit den Quasi-Handlungen, eigentlich mit der Untätigkeit der von den USA geführten Anti-IS-Koalition, abzufinden, die ihre Aufgaben nicht bewältigt hat“, betonte er.

    Mehr zum Thema: Der Syrien-Einsatz Russlands und der USA im Vergleich

    „Für uns ist der IS eine direkte, unmittelbare Bedrohung und die Kollegen in der BRICS haben für unsere gewaltsamen Maßnahmen, für den Einsatz der Kampffliegerkräfte der Russischen Föderation in Syrien, Verständnis aufgebracht“, sagte Rjabkow.

    Den BRICS-Staaten gehören Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika an.

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    BRICS, Terrormiliz Daesh, Sergej Rjabkow, USA, Russland