09:04 05 April 2020
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    Am Mittwoch sind vier Tarnkappenbomber der USA, die unter anderem auch Atomwaffen tragen können und zu den teuersten Luftjägern der Welt zählen, im Tiefflug über dem US-Luftwaffenstützpunkt Osan im Nordwesten Südkoreas gesichtet worden, meldet die südkoreanische Agentur Yonhap.

    Die USA hatten nach dem erfolgreichen Test einer Wasserstoffbombe am 6. Januar durch Pjöngjang mit der Verlegung neuer strategischer Waffen nach Südkorea begonnen.

    Im Süden der koreanischen Halbinsel sind bereits ein US-amerikanischer strategischer Bomber vom Typ B-52 und das Angriffs-U-Boot „North Carolina“ stationiert.

    Am 7. Februar hatte Pjöngjang den Start des Satelliten „Kwangmyongsong-4“ („Heller Stern“) bekanntgegeben, der von einer ballistischen Trägerrakete auf eine Erdumlaufbahn gebracht wurde. Dies erfolgte unter Verletzung der Resolutionen des UN-Sicherheitsrates, die Nordkorea Raketenstarts unter Einsatz ballistischer Technologien verbieten.

    Vor dem Hintergrund der Entwicklung des nordkoreanischen Atomprogramms und des vierten Atomwaffentests Nordkoreas im Januar wird der jüngste Raketenstart weltweit als Test einer ballistischen Interkontinentalrakete eingeordnet.

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    Tags:
    Interkontinentalrakete, F-22 Raptor, Satellit Kwangmyongsong-4, Osan, USA, Pjöngjang, Südkorea, Nordkorea