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    Regelung der Syrien-Krise (2016) (515)
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    Nach dem Inkrafttreten eines russisch-amerikanischen Friedensplans für Syrien hat Russland seine Raketen- und Bombenangriffe in dem arabischen Land am Samstag eingestellt. Darauf wies General Sergej Rudskoi, Chef der Operativen Hauptabteilung im russischen Generalstab, in Moskau hin.

    Von 00.00 Uhr des 27. Februar sollten keine Angriffe auf Regionen und gegen Formationen geflogen werden, die sich der vereinbarten Feuerpause angeschlossen haben. „Verteidigungsminister (Sergej Schoigu) erteilte einen dahin gehenden Befehl gleich nach einer Erklärung von Oberbefehlshaber (Wladimir Putin) erteilt, die er nach seinen Verhandlungen mit US-Präsident (Barack Obama) abgegeben hatte… Am 23. Februar stimmte auch die syrische Seite dem russisch-amerikanischen Dokument zu. „Um aber Fehler zu vermeiden, sieht Russland am Samstag von allen Angriffen ab“, betonte Rudskoi.

    Dem General zufolge hatten Vertreter von 17 bewaffneten Formationen das Kommando des Luftstützpunktes in Hmeimim bei Latakia von ihrer Bereitschaft in Kenntnis gesetzt, die Feuereinstellung einzuhalten. Es handele sich vor allem um Einheiten der Syrischen Demokratischen Armee sowie um mehrere andere Formationen, die weiterhin gegen die Terrormiliz Daesh (Islamischer Staat) kämpften. Einige von ihnen handelten in Kooperation mit der regulären syrischen Armee, andere selbstständig, sagte Rudskoi.

     

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    Regelung der Syrien-Krise (2016) (515)

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    Tags:
    Einstellen, Luftangriffe, Sergej Rudskoi, Syrien, Russland