12:29 07 Dezember 2019
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    Russische Luftwaffe auf dem Luftstützpunkt Hmeimim

    Neue Schläge gegen al-Nusra-Front in Syrien zur Stabilisierung der Lage

    © AP Photo / Vladimir Isachenkov
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    Russland vs. Islamischer Staat (888)
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    Die russische Luftwaffe hat in den letzten 24 Stunden Schläge gegen Terroristentrupps der in Russland verbotenen al-Nusra-Front in Syrien geführt, wie dem vom Verteidigungsministerium in Moskau veröffentlichten Bulletin des russischen Zentrums für die Versöhnung der verfeindeten Seiten in Syrien zu entnehmen ist.

    „Aus dem Raum der Ortschaft Narb Nafs, die von Einheiten der Dschabhat an-Nusra besetzt ist, erfolgte ein Artilleriebeschuss von Stellungen der Regierungstruppen und der naheliegenden Ortschaften. Um die Lage zu stabilisieren, hat die Luftwaffe Russlands Raketen- und Bombenschläge gegen angreifende Kämpfer der Dschabhat an-Nusra im Raum nördlich von Aleppo sowie gegen Feuerstellungen der Terroristen im Raum der Ortschaft Nabr Nafs geführt“, heißt es in der Meldung. 

    Zudem wird mitgeteilt, dass 50 Tonnen humanitärer Hilfsgüter auf dem russischen Stützpunkt Hmeimim eingetroffen seien. „Die humanitäre Hilfe besteht hauptsächlich aus Nahrungsmitteln und Gegenständen des täglichen Bedarfs, um der Bevölkerung Syriens in den belagerten und schwer zugänglichen Gebieten zu helfen. Das russische Zentrum für Versöhnung der verfeindeten Seiten hat die humanitäre Hilfe in den Ortschaften Maalula und al-Husseiniya der Provinz Damaskus verteilt“, wird im Bulletin hervorgehoben.

    In den vergangenen 24 Stunden wurde unter russischer Vermittlung eine Vereinbarung über die Versöhnung mit den Ältesten zweier Ortschaften in der Provinz Damaskus abgeschlossen. Somit gibt es bisher 37 Vereinbarungen über eine Versöhnung.

    Laut dem russischen Zentrum für Versöhnung wird der Waffenstillstand insgesamt eingehalten. Es werden keine Schläge gegen bewaffnete Gruppierungen geführt, die ihren Anschluss an die Waffenruhe erklärt haben.

    Der Waffenstillstand war am 27. Februar um 00.00 Uhr Ortszeit in Kraft getreten. Er erstreckt sich nicht auf die in Russland und mehreren anderen Ländern verbotenen Organisationen „Islamischer Staat“ und „Dschabhat an-Nusra“, die der UN-Sicherheitsrat als terroristische eingestuft hat.

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    Al-Nusra-Front, Damaskus, Syrien