09:02 29 März 2020
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    Großbritannien hat Militärausbilder nach Tunesien geschickt, um das Vorrücken von IS-Terroristen aus Libyen in das Land zu verhindern, wie die Agentur Reuters mit Berufung auf den britischen Verteidigungsminister Michael Fallon mitteilt.

     

    „Eine Gruppe aus 20 Militärausbildern begibt sich nach Tunesien, um zur Bekämpfung der illegalen Bewegung von IS-Kämpfern über die Grenze mit Libyen beizutragen“, sagte Fallon bei einer Rede im britischen Parlament.

    „Ich bin zutiefst besorgt über die Verbreitung des IS entlang der libyschen Küste und genau deshalb haben wir uns umgehend der Arbeit an einer neuen libyschen Regierung angeschlossen“, fügte der britische Verteidigungschef hinzu. Dabei betonte er, dass keine Bodenoperation in Libyen von London geplant werde.

    Die Aktivität der Kämpfer ruft immer größere Ängste unter den westlichen Ländern hervor, der Daesh (auch IS, Islamischer Staat) versuche, Libyen als Basis für die Vorbereitung und Umsetzung von Terroranschlägen zu nutzen. Im Juni vergangenen Jahres wurden bei einem  Terroranschlag 30 britische Touristen an einem Hotelstrand an der Mittelmeerküste Tunesiens ermordet.

     

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    Tags:
    Terrorismus, Terrormiliz Daesh, Tunesien, Großbritannien, Libyen