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19:33 20 Oktober 2019
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    Russischer Frontbomber Su-24 startet vom Luftstützpunkt im syrischen Hmeimim

    Wusste Jordanien schon im Voraus von russischem Truppenabzug aus Syrien?

    © Sputnik / Ramil Sitdikov
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    Die jordanische Regierung ist bereits im Januar über Russlands Pläne bezüglich eines Abzugs seiner Luft- und Raumfahrtkräfte aus Syrien in Kenntnis gesetzt worden, wie das US-Militärportal Defense News unter Berufung auf einen namentlich nicht genannten jordanischen Beamten mitteilt.

    „Der Abzug der russischen Truppen (aus Syrien — Anm. d. R.) war schon im Januar in Moskau bei einem Treffen zwischen dem Leiter des vereinigten Ausschusses der Generalstabschefs der jordanischen Streitkräfte, Generalleutnant Maschaal Mohammed al-Seben, seinem syrischen Amtskollegen General Fahd Jassem al-Freij und dem russischen Verteidigungsminister Sergej Schoigu geplant worden“, zitiert Defense News den Beamten.

    Bei dem Gespräch ging es dem Informanten zufolge um militärische Fragen, Sicherheitsprobleme an der syrisch-jordanischen Grenze und ihren negativen Einfluss auf die Friedensverhandlungen zu Syrien.

    Erste russische Kampfjets verlassen Syrien
    © Foto : Ministry of defence of the Russian Federation
    Die russische Verteidigungsbehörde hatte die Durchführung dieses Treffens bestätigt. 

    Am Montagabend hatte Präsident Putin das Verteidigungsministerium in Moskau angewiesen, den größten Teil der russischen Truppen aus Syrien abzuziehen. Die russische Armee habe die ihr gestellten Aufgaben im Großen und Ganzen erfüllt. Putin äußerte die Hoffnung, dass der Truppenabzug allen Konfliktparteien ein gutes Signal senden und zur friedlichen Beilegung des Konfliktes beitragen werde. Dabei sollen der Marinestützpunkt in Tartus und die Luftwaffenbasis in Hmeimim bei Latakia weiter in Betrieb bleiben.

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    Tags:
    Syrien-Gespräche, Truppenabzug, Defense News, Maschaal Mohammed al-Seben, Fahd Jassem al-Freij, Wladimir Putin, Syrien, Jordanien, Russland