09:51 10 Dezember 2019
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    Russlands Luftwaffe in Hmeimim in Syrien

    Kreml dementiert Medienbericht über Kosten von Militäreinsatz in Syrien

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    Militär
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    Der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, hat Medienberichte dementiert, laut denen Russland für den Einsatz in Syrien 38 Milliarden Rubel (umgerechnet rund 475 Millionen Euro) ausgegeben hat.

    Auf die Frage von Journalisten, ob diese Geldsumme mit den Angaben des Kremls übereinstimme, antwortete Peskow: „Nein, sie stimmt nicht überein.  Sie sollten lieber bei dieser renommierten Zeitschrift nachfragen, woher diese von solchen Ausgaben weiß.“ 

    Das russische Wirtschaftsmagazin RBC hatte zuvor berichtet, dass der Einsatz in Syrien Russland möglicherweise 475 Millionen Euro gekostet hat. Innerhalb der 167 Tage, die die russische Luftwaffe in Syrien eingesetzt war, konnten die Ausgaben für einen Tag sogar um die Hälfte ansteigen, hat das Magazin auf der Grundlage von Angaben, die das Verteidigungsministerium freigegeben hatte, und von Expertenschätzungen errechnet.

    Peskow betonte unter anderem, dass der Kreml derzeit keine neue Anfrage über die Entsendung von Militärs von der Regierung in Syrien bekommen habe. 

    Es sei auch nicht ganz korrekt, Hmeimim und Tartus in Syrien als „Stützpunkte“ zu bezeichnen, da ein Stützpunkt Dauerbauwerke vorsehe, die es dort nicht gebe. „Die Objekte funktionieren, sie bleiben und werden gut von der Luft, vom Boden und vom Meer aus geschützt“, sagte Peskow in einer Pressekonferenz. 

     

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