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    Kämpfe bei Palmyra

    „Er lenkte das Feuer auf sich“ - Russischer Offizier im Kampf um Palmyra getötet

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    Sergej Pirogow
    Russland vs. Islamischer Staat (889)
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    In Syrien ist ein weiterer russischer Offizier getötet worden. Der Angehörige einer russischen Spezialeinheit hatte bei der Befreiung der antiken Stadt Palmyra die Luftwaffe als Fliegerleitoffizier unterstützt. Als er von den IS-Terroristen entdeckt wurde, gab der Mann seinen eigenen Aufenthaltsort als Bombenziel an.

    „Ein Offizier der russischen Spezialeinheiten ist im Raum Radmor, Palmyra, Gouvernement Homs, umgekommen, als er russische Bomber auf Ziele der IS-Terroristen lenkte“, teilte ein Vertreter der russischen Luftwaffenbasis Hmeimim (Provinz Latakia) am Donnerstagabend mit.

    Der Offizier habe eine Woche lang im Raum Palmyra verdeckt agiert, mehrere wichtige Objekte des IS aufgedeckt und genaue Koordinaten für die Angriffe übermittelt. Schließlich wurde er von den Terroristen aufgespürt und umzingelt. „Der Offizier starb einen Heldentod, indem er das Feuer auf sich selbst lenkte“, hieß es.

    Nach dem Teilabzug fliegt die russische Luftwaffe nur mit reduzierten Kräften Angriffe gegen den IS in Syrien. Vom 20. Bis 23. März zerbombten russische Jets nach Angaben der Luftwaffe 146 Feuerstellungen und weitere militärische Objekte des IS im Raum Palmyra. Am Donnerstag konnten die syrischen Regierungstruppen in die antike Stadt einrücken, die seit mehr als einem Jahr vom IS kontrolliert worden war.

    Sergej Pirogow

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    Palmyra, Syrien