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    Militärfracht für Huthis? US-Seeleute stoppen Waffenlieferung vom Iran nach Jemen

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    Ein US-Kriegsschiff hat Ende März im Arabischen Meer ein mit Waffen beladenes Schiff gestoppt, das vermutlich aus dem Iran in den Jemen unterwegs war.

    Auf dem Schiff wurden 1500 Kalaschnikow-Sturmgewehre, 200 Panzerbüchsen und mehrere Dutzend Maschinengewehre entdeckt, wie AP am Montag unter Berufung auf die Marineführung der USA meldet.

    Die an Bord befindlichen Waffen sind beschlagnahmt und das Schiff zusammen mit der Besatzung freigelassen worden.

    Das ist nicht die erste illegale Waffenlieferung, die mit den Huthis — den im Jemen agierenden aufständischen Schiiten-Gruppen – in Verbindung gebracht wird. Die Huthis bestreiten ihrerseits, Waffenhilfe aus Teheran in Anspruch zu nehmen.

    Am bewaffneten Konflikt im Jemen beteiligen sich die Huthi-Rebellen aus der schiitischen Bewegung „Ansar Allah“ und ein Teil der gegenüber dem Ex-Präsidenten Ali Abdullah Saleh loyalen Armee einerseits und die Truppen des von Saleh vertriebenen Präsidenten Abd Rabbuh Mansur Hadi andererseits, die von der saudisch geführten arabischen Koalition am Boden und aus der Luft unterstützt werden.

    Die Fliegerkräfte der Koalition führen seit dem 26. März 2015 Luftschläge gegen die von den Rebellen kontrollierten Gebiete.

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    Tags:
    Waffenlieferungen, Schiiten-Bewegung Ansar Allah, Ali Abdullah Saleh, Jemen, Iran