15:17 20 Oktober 2020
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    Die russische Marine wird bis 2019 sechs modernste Küstenwachschiffe des Projekts 22160 bekommen. Wie Ilja Brilliantow, Leiter der militärtechnischen Sparte der Gruppe „Kronstadt“, am Montag in Moskau sagte, liegt diesem Modell der Baukastenprinzip zugrunde.

    „Schiffe dieser Art können für die Erfüllung dieser oder jener Aufgabe schnell umgebaut werden. Zum integrierten Bordkomplex gehören unter anderem Meß-, Prüf- und Navigationstechnik, Radare und eine elektronische Karten-Datenbank“, sagte der Experte.

    Die für den Kampf gegen Piraten, aber auch für Patrouille- und Rettungseinsätze bestimmten Schiffe werden in der Werft von Selenodolsk in der Teilrepublik Tatarstan gebaut. Das im Februar 2014 auf Kiel gelegte erste Schiff wird voraussichtlich noch in diesem Jahr vom Stapel laufen.

    Das Küstenwachschiff des Projekts 22160 hat eine Wasserverdrängung von 1.300 Tonnen. Die Dauer der autonomen Fahrt beträgt bis zu 60 Tagen, die maximale Geschwindigkeit 30 Knoten. Das Team setzt sich aus 80 Mann zusammen. Das Schiff kann auch einen 12-Tonnen-Hubschrauber an Bord mitnehmen. Der Mannschaft stehen eine 57-mm-Artillerieanlage, ein Luftabwehrkomplex und mehrere Maschinengewehre zur Verfügung.

     

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    Tags:
    Küstenwachschiff, Produktion, Marine, Russland