02:17 01 April 2020
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    Die US-Regierung hat die Ausbildung von ukrainischen Soldaten gekürzt, um Unzufriedenheit seitens Moskaus zu vermeiden, berichtet „USA Today“.

    Zuvor hatte Kiew Washington um die Ausbildung von Scharfschützen für die ukrainische Armee gebeten. Das Weiße Haus musste diese Bitte aber ablehnen, weil solche Fertigkeiten als Offensivtaktik angesehen werden.

    Im März hatten die USA die Ausgaben für die Ausbildung der ukrainischen Armee vergrößert. Damals betonte Washington, dass es im Rahmen der Konfliktregelung im Osten der Ukraine plane, ukrainische Soldaten ausschließlich in Defensivtaktiken zu schulen. Außerdem werde man keine letalen Waffen an Kiew liefern.

    „Unser Ziel ist es, den Ukrainern zu helfen, auf eine effektivere Weise ihr Territorium zu verteidigen, ohne damit den Konflikt eskalieren zu lassen“, kommentierte ein Vertreter des US-Verteidigungsamtes die Situation.

    „USA Today“ zufolge hat der Beschluss Washingtons eine negative Reaktion unter den Republikanern hervorgerufen, welche die Politik des Weißen Hauses in Bezug auf Moskau für „zu vorsichtig“ halten.

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    Tags:
    Ausbildung, Armee, Ukraine, USA