20:34 15 Juli 2020
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    Terrororganisation Daesh (307)
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    Dass das Pentagon die Erfolge eines irakischen Panzers fast schon penetrant ins Rampenlicht stellt, halten mittlerweile sogar US-amerikanische Medien für einen Versuch, wenigstens kleine Siege über die Terrormiliz Islamischer Staat (IS, auch Daesh) zu feiern.

    Die irakische Stadt Hit beispielsweise war im Oktober 2014 vom Daesh erobert worden und am 11. April 2016 wieder unter Kontrolle der Regierungsarmee zurückerobert worden.

    Der Panzer M1 Abrams mit Spitzennamen „Bestie“ (engl. The Beast) habe im Einsatz eine solche  Effizienz gezeigt, dass US-Beobachter den Eindruck bekommen hätten, es habe mehrere Panzer in der Stadt gegeben, so ein Bericht des Journals Foreign Policy.

    ​Popular Military dagegen machte darauf aufmerksam, dass die irakische Armee drei Panzer des Typs M1 Abrams bei Hit eingesetzt hätte, zwei von denen jedoch kampfunfähig gewesen wären.

    Insgesamt seien 140 M1 US-Abrams-Panzer an den Irak geliefert worden. Viele von ihnen würden aber von den  Irakern selbst mit russischen Waffen ausgerüstet, um die Kampfkraft zu erhöhen.

    Der Pressesprecher der Koalitionskräfte im Irak, Steve Warren, hat die Erfolge der „Bestie“ sogar auf seinem Twitter-Profil gefeiert:

    ​Das Pentagon brauche dem FP-Bericht zufolge einen Vorwand, überhaupt irgendwelche Siege über den IS zu melden. Darum hebe es die Abrams-Erfolge bei Hit so nachdrücklich hervor.

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    Panzer, M1-Abrams, Terrormiliz Daesh, USA, Irak