06:40 04 Juli 2020
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    In Österreich sind bis Mittwoch bereits 64 Fälle von Masern gemeldet worden, wie der ORF am Donnerstag berichtet.

    Nach dem jüngsten Ausbruch in Kärnten waren demnach alle Bundesländer mit Ausnahme von Niederösterreich und dem Burgenland betroffen.

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    Wie die Zahlen der österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit nahelegen, wurde die Erkrankung bei 36 Menschen in der Steiermark und bei 15 Menschen in Salzburg festgestellt. In Kärnten und Tirol gab es je vier Fälle, in Wien – drei. In Oberösterreich und Vorarlberg wurde je eine Masern-Erkrankung gemeldet.

    Einmal mehr habe es den Appell an die Bevölkerung gegeben, den eigenen Impfstatus zu prüfen, hieß es. Für Menschen, die im Laufe ihres Lebens keine oder nur eine Masernimpfung erhalten haben und die Krankheit noch nicht durchgemacht haben, bestehe ein hohes Risiko.

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    Ausreichender Schutz gegen Masern wird nach der zweiten Teilimpfung erreicht.

    Zuletzt sei die Durchimpfungsrate im Jahr 2017 analysiert worden, schreibt der ORF.  Damals hätte noch 48.000 zwei- bis fünfjährigen Kindern die zweite Masernimpfung gefehlt. Dem Bericht zufolge waren auch 27.000 Kinder im Alter von sechs bis neun Jahren und sogar eine halbe Million 15- bis 30-Jährige nicht genügend  gegen Masern geschützt.

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    Tags:
    Impfung, Masern, Krankheit, Österreich