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    Ibiza-Gate: Regierungskrise in Österreich (45)
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    Der russische Milliardär Igor Makarow hat gegenüber dem Portal Forbes den Skandal um den ehemaligen Vize-Kanzler und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache kommentiert.

    In dem Video, das für einen Eklat sorgte, bittet Strache eine vermeintliche lettische Milliardärin um Wahlkampfspenden und bietet ihr im Austausch Staatsaufträge an. Der mittlerweile zurückgetretene österreichische Vizekanzler hielt die Frau offenbar für Igor Makarows Nichte.

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    Der russische Oligarch erklärte jedoch, dass er die Frau nicht kenne und mit ihr nicht verwandt sei.

    „Weit bekannt ist die Tatsache, dass ich das einzige Kind in der Familie war. Dementsprechend habe ich keine Nichten. Mit der Frau, die sich Aljona Makarowa nennt, bin ich nicht verwandt und überhaupt nicht bekannt“, zitiert die russische „Forbes“-Ausgabe den Unternehmer.

    Er nutze „alle juristisch zugelassenen Möglichkeiten“, um festzustellen, wer hinter der nicht autorisierten Verwendung seines Namens gestanden habe.

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    Das am vergangenen Freitag veröffentlichte Video wurde offenbar mit versteckter Kamera im Juli 2017 in einer Villa auf Ibiza aufgenommen. Es wurde vom „Spiegel” und von der „Süddeutschen Zeitung” verbreitet.

    Der österreichische Bundeskanzler, Sebastian Kurz, hatte vor dem Hintergrund der schweren Regierungskrise dem Bundespräsidenten die Entlassung des Innenministers, Herbert Kickl (FPÖ), vorschlagen. Danach erklärte die Partei, dass alle FPÖ-Minister die Regierung verlassen sollen.

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    Tags:
    Freiheitspartei Österreichs (FPÖ), Innenminister Herbert Kickl (FPÖ), Heinz-Christian Strache, Sebastian Kurz, Russland, Österreich