21:01 05 Dezember 2019
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    Heinz-Christian Strache vor der Presse nach der Veröffentlichung des Ibiza-Videos

    Noch vor Ibiza-Video: Zwei Wiener wetteten auf Neuwahlen – Sonderkommission ermittelt

    © AFP 2019 / ALEX HALADA
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    Zwei Wiener haben mit einem Einsatz von 1150 Euro auf vorgezogene Neuwahlen gewettet. Der Einsatz ist fünf Tage vor Veröffentlichung des Ibiza-Videos erfolgt. Der Wettanbieter hat gegen sie Anzeige erstattet, berichtet "Ö1"-Radio am Samstag.

    Die Sonderkommission zur Ibiza-Affäre ermittelt wegen einer Wette auf vorgezogene Neuwahlen, die kurz vor Bekanntwerden des Ibiza-Videos im Mai bei einem Online-Wettanbieter gesetzt wurde. Dem Wettanbieter kam die Wette verdächtig vor, woraufhin er Anzeige auf Betrug erstattete. Die Sonderkommission nahm die Ermittlungen auf und hat bereits Hausdurchsuchungen bei den beiden Betroffenen durchgeführt.

    Bei dem Wetteinsatz handelt es sich um eine Summe von 1150 Euro. Laut dem Anwalt der beiden Männer haben sie nichts mit dem Ibiza-Video zu tun. Sie seien schlicht davon ausgegangen, dass bald Neuwahlen sind. Darüber hinaus teilte der Anwalt mit, dass sie nicht die gesamte Summe auf das Jahr 2019 gesetzt, sondern diese auf mehrere Jahre verteilt hätten.

    Der Anwalt hat gegen die Hausdurchsuchungen beim Oberlandesgericht Beschwerde eingelegt.

    Die Sonderkommission zur Ibiza-Affäre ermittelt wegen einer Wette auf vorgezogene Neuwahlen, die kurz vor Bekanntwerden des Ibiza-Videos im Mai bei einem Online-Wettanbieter gesetzt wurde. Dem Wettanbieter kam die Wette verdächtig vor, woraufhin er Anzeige auf Betrug erstattete. Die Sonderkommission nahm die Ermittlungen auf und hat bereits Hausdurchsuchungen bei den beiden Betroffenen durchgeführt.

    Bei dem Wetteinsatz handelt es sich um eine Summe von 1150 Euro. Laut dem Anwalt der beiden Männer haben sie nichts mit dem Ibiza-Video zu tun. Sie seien schlicht davon ausgegangen, dass bald Neuwahlen sind. Darüber hinaus teilte der Anwalt mit, dass sie nicht die gesamte Summe auf das Jahr 2019 gesetzt, sondern diese auf mehrere Jahre verteilt hätten.

    Der Anwalt hat gegen die Hausdurchsuchungen beim Oberlandesgericht Beschwerde eingelegt.

    mk/gs

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