11:08 15 November 2019
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    der ehemalige österreichische Ski-Langläufer Max Hauke (Archiv)

    „Operation Aderlass“: Dopingsünder Max Hauke vor Gericht

    © AFP 2019 / FRANCK FIFE
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    Seit Mittwoch muss sich der ehemalige österreichische Ski-Langläufer Max Hauke vor dem Landesgericht Innsbruck verantworten. Dem 27-Jährigen wird gewerbsmäßiger schwerer Betrug vorgeworfen. Hauke soll von 2015 bis 2019 gegen die Anti-Doping-Richtlinien verstoßen und unrechtmäßig hohe Preis- und Sponsorengelder erhalten haben.

    Im Falle einer Verurteilung droht dem Wintersportler, der von der Österreichischen Anti-Doping Rechtskommission (ÖADR) für vier Jahre gesperrt wurde, eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren.

    Im Februar war ein Video aufgetaucht, das Hauke beim Eigenblutdoping zeigte. Bereits kurz nach seiner Festnahme hatte Hauke bei der Staatsanwaltschaft ein Geständnis abgelegt. Beim als „Operation Aderlass“ bekannt gewordenen Doping-Skandal steht der Erfurter Sportmediziner Mark S. im Verdacht, Spitzensportler verschiedener Länder mit seinem weitreichenden Netzwerk gewerbsmäßig beim Blutdoping unterstützt zu haben.

    Im Rahmen der Doping-Ermittlungen des österreichischen Bundeskriminalamtes ist diese Woche auch Ex-ÖSV-Langlauftrainer Walter Mayer festgenommen worden. Wie die Zeitung „Kurier“ aus gut informierten Kreisen erfahren haben will, wird Mayer der Verwicklung in die „Operation Aderlass“ verdächtigt.

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    Tags:
    Ski-Langläufer, Ermittlung, Doping, Österreich