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16:29 12 November 2019
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    Teigtaschen (Symbolbild)

    Erneut illegale Teigtaschenfabrik in Wien ausgehoben

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    Österreich
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    Ein Ehepaar soll in einer Wiener Privatwohnung laut Medienberichten Teigtaschen im großen Stil produziert haben. Dabei handelt es sich offenbar um die fünfte gesetzwidrige Teigtaschen-Betriebstätte, die die Finanzpolizei in Österreichs Hauptstadt entdeckt hat.

    Die Operation wurde am Sonntag in Rudolfsheim-Fünfhaus in der Privatwohnung eines Ehepaars (beide 54 Jahre alt) durchgeführt, so die Medien. Der Mann ist demzufolge in einem Wiener China-Lokal angestellt, die Frau arbeitet in einem japanischen Lokal in Graz.

    Teigtaschen unter extrem unhygienischen Bedingungen produziert

    „Beim Betreten der Wohnung nahmen die Finanzpolizisten einen intensiven Geruch und Dampf wahr, der nahe legt, dass die Produktion bis zum Eintreffen der Beamten auf Hochtouren gelaufen war“, zitiert die Wiener Tageszeitung „Der Standard“ den Sprecher des Finanzministeriums, Johannes Pasquali.

    „Chinesische Spezialitäten wie Teigtaschen und Reistaschen“ wurden dem Sprecher zufolge „unter extrem unhygienischen Bedingungen“ zubereitet. Das Ehepaar behauptete, ausschließlich für den Eigenbedarf zu kochen. Angesichts der vorgefundenen Großmengen glaubt die Behörde das allem Anschein nicht.

    Unmengen von Lebensmitteln entdeckt

    Neben den enormen Quantitäten produzierter Teigtaschen wurden in der Wohnung „Unmengen von Lebensmitteln“ in Tiefkühltruhen aber auch einfach auf dem Boden gestapelt aufgefunden. Das Paar kann offenbar „als Zulieferer für Lokale“ fungiert haben.

    Es soll bereits die fünfte in Wien entdeckte illegale Teigtaschen-Fabrik nach jenen in den Bezirken Favoriten, Penzing, Döbling und Maragareten sein.

    mo/ae

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