08:15 24 Oktober 2020
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    Corona-Pandemie breitet sich weiter aus – alle Entwicklungen (536)
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    Während viele Betriebe ihre Mitarbeiter angesichts der Corona-Pandemie ins Homeoffice schicken, wählt der ORF den genau umgekehrten Weg: Rund 180 Mitarbeiter ziehen in eigens präparierte Isolationsbereiche im ORF-Zentrum und den Landesstudios, um den Sendebetrieb aufrechtzuerhalten.

    "Der ORF hat gerade jetzt den Auftrag, die Österreicherinnen und Österreicher unter allen Umständen mit umfassender Information zu versorgen. Wir werden alles Mögliche tun, um den Sendebetrieb in Radio, Fernsehen und online national und regional bestmöglich abzusichern", hieß es in einer Stellungnahme von ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz gegenüber der APA.

    Unter den Freiwilligen „Mitbewohnern“ in der „ORF-WG“ sind auch die Moderatoren Armin Wolf, Nadja Bernhard, Tarek Leitner und Margit Laufer. Seit Samstag beziehen die insgesamt rund 180 Freiwilligen ihre „Quartiere“ beim ORF, wo sie in den nächsten Wochen arbeiten, schlafen und essen werden.

    Am Dienstagabend sind 20 Mitarbeiter des ORF Vorarlberg, die Schlüsselpositionen im Sendebetrieb abdecken, im ORF-Landesfunkhaus Vorarlberg in Dornbirn eingezogen. Dafür ist innerhalb von 48 Stunden das große Publikumsstudio umgebaut worden. 20 Kojen wurden aufgebaut, zwei mobile Duschcontainer für die persönliche Hygiene bereitgestellt. Der isolierte Bereich darf bis auf Weiteres von niemandem außer dem 20-köpfigen Team betreten werden.

    Markus Klement, Landesdirektor ORF Vorarlberg:

    „Der Schutz unserer Mitarbeitenden steht an oberster Stelle. Deshalb ist es wichtig, ein funktionierendes Kernteam isoliert im Haus zu haben. Gerade in Zeiten wie diesen braucht unser Land einen verlässlichen ORF Vorarlberg mit ausgewogener, sachlicher und objektiver Information und gut gemachter, intelligenter Unterhaltung. Unser Publikum dankt es uns in diesen Tagen mit einem enormen Zuspruch.“

    Seit Anfang März hatte der ORF sukzessive Vorsichtsmaßnahmen eingeführt. Dazu gehörten Desinfektionsmaßnahmen in den Funkhäusern, Corona-Präventivpakete in sämtlichen Kamera- und Reporterfahrzeugen, Desinfektion von Mikrofonen in einer UV-Entkeimungsanlage, Quarantäne für Mitarbeiter, die aus Risikogebieten zurückkamen, Homeoffice für einen Großteil der Belegschaft und die Absage von Dienstreisen, Schulungen und Konferenzen.

    „Ich bin stolz auf unser großartiges Team, das sämtliche Regelungen verantwortungsvoll mitträgt“, wird ORF-Landesdirektor Markus Klement von der APA zitiert.

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