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    Zum 75. Jahrestag der Befreiung des KZ Mauthausen, eines der größten Konzentrationslager des NS-Regimes, hat der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz an die historische Verantwortung Österreichs gegenüber den Nazi-Opfern erinnert.

    Am 5. Mai 1945 wurde das KZ Mauthausen von den amerikanischen Truppen befreit. Ab 7. Mai 1945 gehörte das Lager zur sowjetischen Besatzungszone.

    „Mauthausen steht wie kein zweiter Ort in unserem Land für die Schrecken des NS-Terrorregimes. Umso wichtiger ist es, sich auch heute der Verantwortung der Geschichte zu stellen“, sagte Kurz.

    Zudem legte der österreichische Bundespräsident Alexander Van der Bellen auf dem Appellplatz des ehemaligen Lagers im Gedenken an die Opfer einen Kranz nieder.

    Das Lager befand sich 20 Kilometer östlich von Linz in Mauthausen und bestand vom 8. August 1938 bis zu seiner Auflösung nach der Befreiung durch US-Truppen am 5. Mai 1945. Im KZ Mauthausen und seinen Nebenlagern wurden rund 200.000 Menschen inhaftiert, von denen mehr als 100.000 ums Leben gekommen sind. Auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers befindet sich seit 1947 eine Mahn- und Gedenkstätte der Republik Österreich.

    ac/mt

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    Tags:
    Nazi-Verbrechen, Gedenken, Österreich, Verantwortung, Befreiung, KZ, Sebastian Kurz