00:16 10 Juli 2020
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    Österreich wird ab kommenden Juli die Prämien für den Kauf von Elektroautos erhöhen.

    Wie die österreichische Umweltministerin Leonore Gewessler am Montag mitteilte, werde man ab 1. Juli für den Kauf eines batteriebetriebenen Pkws eine staatliche Förderung in Höhe von 5.000 Euro erhalten. Bisher konnte man mit 3.000 Euro rechnen.

    Die staatlichen Maßnahmen beinhalten auch eine stärkere Förderung von Zweirad-Fahrzeugen sowie den Ausbau der privaten Ladestationen. Für E-Motorräder werde man künftig 1200 statt 1000 Euro und für Elektro-Mopeds 800 statt 700 Euro erhalten. Für Heimladestationen soll es 600 statt wie bisher 200 Euro geben.

    Österreich verfügt momentan über mehr als 5.000 Ladestationen und will deren Zahl in Zukunft ausbauen. Per Ende Mai waren in dem Land mit 8,9 Millionen Einwohnern rund 33.000 Pkws mit Elektroantrieb zugelassen. Der Statistik zufolge sind das rund 0,7 Prozent aller bisher zugelassenen Pkws in Österreich. Dabei sind etwa zwei Drittel aller elektrischen Autos gewerblich genutzte Fahrzeuge.

    Die seit Januar amtierende konservativ-grüne Regierung in Österreich hat sich im Koalitionspakt auf vielversprechende Klimaziele geeinigt. Bis 2040 soll das Land klimaneutral werden - zehn Jahre früher als Deutschland und die EU. Außerdem soll bis 2030 der Strom zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen kommen.

    ac/mt/rtr

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    Tags:
    Koalitionsvertrag, Regierung, Erhöhung, Zuschüsse, Förderung, E-Autos, Österreich