13:37 25 Oktober 2020
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    Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz hat während seines Schweiz-Besuchs im Interview mit dem SRF Schweizer Radio und Fernsehen versichert, dass er nicht „sauer“ darauf sei, dass die Schweiz als eines der ersten Länder Wien auf eine „Risiko-Liste“ gesetzt hatte.

    Er respektiere diese Entscheidung. „Generell glaube ich, dass wir alle in Europa gerade etwas ähnliches erleben, nämlich den Beginn der zweiten Welle“, so Kurz weiter.

    Seine Prognose: Die Corona-Gefahr dürfte bis zum Sommer 2021 andauern.

    „Für nächsten Sommer bin ich sehr optimistisch, weil es große Fortschritte bei der Erforschung eines Impfstoffes und bei der Erforschung von Medikamenten gibt. Insofern rechne ich damit, dass der nächste Sommer wieder ein normaler werden kann.“

    „Bis dahin wird uns die Pandemie noch einiges abverlangen“, meint der österreichische Regierungschef.

    Neue Corona-Einschränkungen

    Ab Montag sollen in Österreich neue Corona-Einschränkungen in Kraft treten. Unter anderem werden Privatfeiern mit mehr als zehn Personen verboten. In der Gastronomie dürfen Speisen nur mehr im Sitzen eingenommen werden, und nicht mehr an der Theke oder Bars.

    Auch die Maskenpflicht im öffentlichen Raum wird deutlich ausgeweitet. Der Mund-Nasen-Schutz soll neben Geschäften, Apotheken und öffentlichen Verkehrsmitteln nun auch auf Märkten und bereits bei Zugängen zu öffentlichen Verkehrsmitteln gelten.

    isch/ae

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    Tags:
    Coronavirus, Sebastian Kurz