15:57 25 November 2020
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    Nach tödlichen Attacken in der österreichischen Hauptstadt hat der Innenminister der Alpenrepublik, Karl Nehammer, am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Wien weitere Details der tragischen Geschehnisse mitgeteilt.

    Der mutmaßliche Täter wurde noch am Montag, dem Tag der tödlichen Schießereien, von der Polizei erschossen. Wie der Minister früher bekanntgab, handle es sich bei dem Attentäter um einen 20-jährigen österreichisch-nordmazedonischen Doppelstaatler. 14 Personen aus seinem Umfeld seien vorläufig verhaftet worden und würden verhört.

    Nun machte der ÖVP-Politiker Näheres über die Festgenommenen publik. Sie seien zwischen 18 und 28 Jahre alt, hätten alle Migrationshintergrund und seien teilweise nicht-österreichische Staatsbürger. Gegen sie werde wegen Beteiligung an einer terroristischen Vereinigung ermittelt.

    Laut dem Wiener Polizeipräsidenten Gerhard Pürstl hatten manche Festgenommenen Doppelstaatsbürgerschaften. Er nannte Bangladesch, Nordmazedonien, die Türkei und Russland.

    Attacken in Wien

    Bei einem mutmaßlich islamistisch motivierten Anschlag war es am Montag an sechs Orten der österreichischen Hauptstadt zu wahllosen Schießereien gekommen. Die Attacken forderten vier Todesopfer und mehr als ein Dutzend Verletzte.

    Der mutmaßliche Attentäter war nach Angaben von Karl Nehammer Sympathisant der Terrormiliz „Islamischer Staat”*. Zusätzlich zur Wohnung des mutmaßlichen Täters habe es 18 Durchsuchungen gegeben.

    *Auch IS/Daesh: Terrororganisation, in Russland und Deutschland verboten

    mo/mt/sna/rtr

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