12:52 03 Dezember 2020
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    In vier österreichischen Bundesländern haben am Montagfrüh Polizeibeamte und Verfassungsschützer Terror-Razzien gegen mutmaßliche Islamisten durchgeführt. Dies meldet die Nachrichtenagentur APA unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft Graz.

    Organisiert wurden die Razzien demnach gegen Personen und Vereine, die „die Muslimbruderschaft und die Hamas unterstützen sollen“. Ermittelt wird gegen mehr als 70 Beschuldigte. Laut der Mitteilung besteht der Verdacht der terroristischen Vereinigung, der Terrorismusfinanzierung, der staatsfeindlichen Verbindungen, der kriminellen Organisation und der Geldwäsche.

    Durchsuchungen

    Unter anderem wurden 60 Wohnungen, Häuser und Geschäfts- sowie Vereinsräumlichkeiten durchsucht. Während der Aktion sollen 30 Menschen festgesetzt worden sein. Laut der „Kronen Zeitung“ handelt es sich um den Einsatz namens „Operation Ramses“ in der Steiermark, Kärnten, Wien und in Niederösterreich.

    Mit den Razzien, seien „Wurzeln des politischen Islams gekürzt“ worden, so Innenminister Karl Nehammer.

    „Wir gehen gegen diese kriminellen, extremistischen und menschenverachtenden Organisationen mit aller Härte und allen Möglichkeiten des Rechtsstaats vor“, sagte er in einem der APA übermittelten Statement.

    Die Staatsanwaltschaft betonte, dass die Razzien „in keinem Zusammenhang mit dem Terroranschlag in Wien vom 2. November stehen“.

    ak/ae

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    Tags:
    Terrorverdacht, Festnahmen, Durchsuchungen, Razzien, Österreich