Radio
    Panorama

    Urteilsverkündung im "Fall Yukos" gehört ins Buch der Rekorde

    Panorama
    Zum Kurzlink
    0 1 0 0
    MOSKAU, RIA Nowosti. Nach Ansicht russischer Anwälte und Experten gehört die Urteilsverkündung im Prozess zum "Fall Yukos" ins Buch der Rekorde. "Wir sind bereit, die Urteilsverkündung im ‚Fall Yukos' als die längste in der Geschichte im Buch der Rekorde zu registrieren", erklärte Viktor Owsjannikow, Vizepräsident des Russischen Rekordklubs, gegenüber RIA Nowsoti. Die Verlesung des Urteils, die "Jahrhundertlesung", vom 16. bis zum 31. Mai hatte 12 Arbeitstage gedauert.

    Vertragsgemäß reicht der Russische Klub der Rekorde die von ihm registrierten Höchstleistungen an das Guiness-Buch der Rekorde weiter.

    Damit der Rekord registriert wird, sollen das die Anwälte bzw. Angehörige Chodorkowskis beantragen.

    "Neben dem Antrag müssen Dokumente vorgelegt werden, die den Rekord bestätigen - in dem Fall ein Belegschein vom Gericht bzw. Sitzungsprotokolle", fügte er hinzu.

    Jeder Antrag wird im Klub von einem Expertenrat geprüft. Ist der Rekord wirklich aufgestellt, wird er im Russischen Buch der Rekorde verewigt.

    "Danach reichen wir den entsprechenden Antrag an das Guiness-Buch der Rekorde weiter, wo ebenfalls entschieden wird, ob die Urteilsverkündung im Fall Chodorkowski für das Buch der Rekorde reif ist", teilte Owsjannikow mit.

    Der frühere Chef der Ölfirma Yukos ist im Russischen Buch der Rekorde für 2004 bereits präsent, und zwar wegen der zweithäufigsten Erwähnung seines Namens in Russlands Medien - nach dem Namen von Präsident Wladimir Putin.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren