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    Keine Geldfälscher mehr in Tschetschenien

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    MOSKAU, 07. Juni (RIA Nowosti). In Tschetschenien gebe es jetzt keine Werkstätten der Geldfälscher mehr, versicherte Generalmajor der Miliz Juri Samofalow, amtierender Vizechef des Departements für Wirtschaftssicherheit des russischen Innenministeriums, am Dienstag in einem Gespräch mit Journalisten.

    Er bestätigte, dass die Chefs der tschetschenischen Terroristengruppen Falschgeld nutzen. Aber dieses Geld werde hauptsächlich aus dem Ausland eingeführt.

    Samofalow zufolge hatte man im April 2005 einer fünfköpfigen organisierten Kriminellengruppe aus Dagestan das Handwerk gelegt, nachdem diese versucht hatte, 400.000 gefälschte US-Dollar zu verkaufen. Bei der Durchsuchung der Mitglieder der Gruppe wurden unter anderem Waffen und Plastiksprengstoff gefunden.

    In den vergangenen fünf Jahren stieg die Zahl von Straftaten, die mit Herstellung und Absatz von Falschgeld verbunden sind, in Russland auf mehr als das Doppelte, sagte der Vertreter des Innenministeriums.

    So wurden 2004 rund 20 Millionen gefälschte russische Rubel, ungefähr fünf Millionen gefälschte US-Dollar und rund 700.000 gefälschte Euro eingezogen. „Rund ein Drittel des hergestellten Falschgeldes befindet sich noch im Umlauf", sagte Samofalow.

    Der jährliche Schaden, den die Falschmünzer landesweit verursachen, betrage zwischen 70 und 100 Millionen Rubel (ein US-Dollar entspricht 28,41 Dollar), teilte er mit.

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