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    Russlands Einwohner stehen negativ zum Eigentum von Ausländern auf dem Territorium des Landes

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    MOSKAU, 07. Juni /Olga Sobolewskaja, Kommentatorin der RIA Nowosti/. Die Einwohner Russlands stehen in ihrer Mehrheit zum Eigentum ausländischer Firmen und Bürger auf dem Territorium Russlands eindeutig negativ. Zu diesem Schluss sind die Experten des Instituts für soziale Komplettstudien der Russischen Akademie der Wissenschaften gekommen, die ihren Bericht „Das Eigentum im Leben der Einwohner Russlands: Mutmaßungen und Realität" veröffentlicht haben.

    Wie die Verfasser der Studie feststellen, hat ein beträchtlicher Teil der Einwohner Russlands /wenngleich auch die Minderheit/, wenn es um einzelne Ausländer geht, nichts dagegen, dass sie folgendes Eigentum in unserem Lande besitzen: Wohnungen /38 Prozent/, ein für den eigenen Bedarf genutztes Grundstück /29 Prozent/ und sogar Aktien von Unternehmen /19 Prozent/. Die Verwandlung eines abstrakten Ausländers in den Besitzer realer Produktionsmittel, sei es Grund und Boden oder ein Unternehmen, lehnen aber die Einwohner Russlands in ihrer Masse eindeutig ab.

    Die Einstellung der Einwohner Russlands zum ausländischen Eigentum auf dem Territorium des Landes erfährt rasche Veränderungen und dabei bei weitem nicht zugunsten einer größeren Toleranz in Bezug auf die Übergabe, welcher Objekte auch immer, in das Eigentum von Ausländern. Diese Schlussfolgerung zieht Michail Gorschkow, Direktor des Instituts für soziale Komplettstudien.

    Wie es in der Studie heißt, ist diese Auffassung des ausländischen Eigentums auf geopolitische Ursachen und das Erfassen des Status von Russland in der Welt zurückzuführen. „Mitgespielt hat auch vor allem die allgemeine Enttäuschung über die Position des Westens gegenüber Russland. Bei aller Sympathie der Einwohner Russlands für Europa konnten sie in den vergangenen Jahren doch verstehen, dass der Westen Russland vor allem unter dem Gesichtswinkel der eigenen Vorteile, nicht aber von den Positionen einer guten Nachbarschaft betrachtet", schreiben die Verfasser der Studie.

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