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    Torschin: Nur mit Hilfe der Religion kann die Gesellschaft aus der moralischen Krise heraus geführt werden

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    MOSKAU, 08. Juni /RIA Nowosti/. Nur mit Unterstützung seitens religiöser Organisationen könne die Gesellschaft aus der moralischen Krise heraus geführt werden, meint Alexander Torschin, stellvertretender Vorsitzender des Föderationsrates /Oberhaus des Parlaments der Russischen Föderation/.

    „Die Notwendigkeit des Zusammenwirkens des Staates und der religiösen Organisationen ist offensichtlich", sagte Torschin am Mittwoch in einer Rundtisch-Konferenz zum Thema: „Die Form des Zusammenwirkens des Staates und der religiösen Organisationen".

    Aus seiner Sicht sei heute die Zahl der sakralen Gebäude um eine Größenordnung größer als früher die Zahl der Gebäude der Gebiets- und Stadtkomitees der KPdSU.

    „In moralischer Hinsicht befindet sich aber die Gesellschaft in einem solchen Zustand, dass der Staat ohne Hilfe religiöser Organisationen dieses Problem nicht bewältigen kann", sagte Torschin.

    Er führte statistische Angaben an, laut denen im vorigen Jahr die Zahl der Selbstmorde in Russland die Zahl der Morde überstiegen hatte.

    „Es wäre seitens des Staates äußerst unbedachtsam, eine solche Kraft, wie es die religiösen Organisationen sind, nicht einzusetzen", meint der stellvertretende Vorsitzende des Föderationsrates.

    Torschin gab dem Bedauern darüber Ausdruck, dass sich das Zusammenwirken mit den religiösen Organisationen hauptsächlich auf die zentralen Machtorgane beschränke, auf der regionalen und örtlichen Ebene aber nicht intensiv genug sei.

    „Die Ressource des Zusammenwirkens mit religiösen Organisationen ist bei weitem nicht ausgeschöpft", sagte er.

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