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    Russlands Jugend steht im Bildungsniveau ihren Altersgenossen im Ausland nicht nach

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    MOSKAU, 21. Juni (RIA Nowosti). Russlands Jugend steht im Bildungsniveau ihren Altersgenossen in den anderen G-8-Ländern nicht nach. Diese Meinung ist im analytischen Bericht der UNESCO „Die Lage der Jugend in Russland" enthalten, dessen Präsentation am Montag in Moskau stattfand.

    „Russland zählt dreimal so viel junge Menschen mit mittlerer Berufsbildung wie die Industrieländer der Welt, nach dem Niveau der erworbenen Bildung steht die Jugend Russlands ihren Altersgenossen in den höchstentwickelten Ländern der Welt nicht nach, nach einigen Positionen übertrifft sie diese", wird in dem Bericht festgestellt.

    Zugleich verweisen die Verfasser des Dokuments darauf, dass „das höhere Bildungsniveau der russischen Jugend durch das entwickelte System der Grund- und Fachschulbildung gesichert wird, während der Anteil der jungen Menschen mit Hochschulbildung in Russland geringer als in den anderen G-8-Ländern ist.

    Die Verfasser des Berichtes betonen, dass die führenden Regionen Russlands nach dem Bildungsniveau der Jugend Mordowien, Moskau, Sankt Petersburg mit dem Gebiet Leningrad und die Tschuwaschische Republik sind. Am niedrigsten ist der Bildungsindex in der Republik Tywa, in Karatschaisch-Tscherkessien und im Gebiet Tjumen.

    In dem UNESCO-Bericht wird festgestellt, dass das Bildungsniveau der Jugend „recht wesentlich nach Regionen variiert - von 26 Prozent der jungen Menschen im Alter von 16 bis 29 Jahren, die eine Berufsbildung haben, in Dagestan, bis 52 Prozent im Gebiet Lipezk".

    „Die hohe Differenzierung des Entwicklungsniveaus der Jugend zwischen den Regionen ist eines der Hauptprobleme, vor denen das heutige Russland steht", sagte Mark Agranowitsch, geschäftsführender Direktor der interregionalen Vereinigung für Monitoring und Statistik des Bildungswesens, Mitverfasser des Berichtes, bei dessen Präsentation.

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