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    Russen stellen Familieninteressen vor Staatsinteressen

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    MOSKAU, 22. Juni (RIA Nowosti). Wenn es um die Wahl zwischen den Interessen der eigenen Familie und des Landes als Ganzes geht, zieht die absolute Mehrheit der Russen (69 Prozent) die Interessen der eigenen Familie vor. Nur für 23 Prozent der russischen Staatsbürger stehen die staatlichen Interessen höher als die Interessen der eigenen Familie. Davon zeugen die Ergebnisse einer Umfrage des Analytischen Zentrums von Juri Lewada (Lewada-Zentr.

    Bei einer ähnlichen Umfrage, die im März 2001 durchgeführt wurde, zogen 65 Prozent der Befragten die Familie dem Lande vor. Für 28 Prozent hatten die Staatsinteressen den Vorrang.

    Weniger stabil teilen sich die Meinungen über das Verhältnis zwischen staatlichen und privaten Interessen (wobei nicht die eigenen Interessen des Befragten, sondern die Interessen der Person an sich gemeint sind). 2001 gaben etwas mehr als die Hälfte (53 Prozent) der Russen den Landesinteressen den Vorrang. Die Interessen der Privatperson hatten für einen viel kleineren Teil (37 Prozent) mehr Bedeutung. 2005 jedoch gewannen die Interessen der Privatperson einen Vorsprung vor den staatlichen Interessen (52 gegenüber 41 Prozent).

    Diese repräsentative Umfrage wurde in ganz Russland, in 128 Ortschaften aus 46 Regionen durchgeführt. 1600 Personen nahmen daran teil. Der statistische Fehler liegt bei solchen Umfragen nicht über 3 Prozent.

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