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    Streit um Verzicht auf Russisch-Unterricht in Israel

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    TEL AVIV, 27. Juni (RIA Nowosti). Die israelische Partei „Die Demokratische Wahl" will eine Aufhebung des Beschlusses, auf den Russisch-Unterricht in israelischen Schulen zu verzichten.

    Wie RIA Nowosti aus dem Presseamt der Partei erfuhr, habe der Parteivorsitzende Roman Bronfman den Bildungsminister Limor Livnat aufgefordert, die bisherige Entscheidung, staatliche Subventionen für den Russisch-Unterricht zu streichen, ab dem nächsten Schuljahr außer Kraft zu setzen.

    „Durch das Erlernen verschiedener Sprachen werden die Schüler des Erbes diverser Kulturen teilhaftig. In diesem Hinblick ist der Unterricht der russischen Sprache, welche die größte Bevölkerungsgruppe in unserem Land spricht, ein wichtiges Werkzeug der Integration der Gesellschaft. Darüber hinaus hilft das Erlernen der russischen Sprache den neu eingewanderten Schülern, sich besser im Bildungssystem anzupassen, und beeinflusst stark die Noten in den Reifezeugnissen", so Bronfman in seinem Schreiben.

    Der Verzicht auf den Russisch-Unterricht bedeute zudem für 140 Schullehrer die Entlassung. Diesen Beschluss des Bildungsministeriums bezeichnete der Chef der „Demokratischen Wahl" als „übereilt und fehlerhaft".

    Bronfman bat den Chef des Bildungsausschusses der Knesset (Parlament), Avraham Poraz, dringlich den Ausschuss zur Erörterung dieser Frage einzuberufen.

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