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    Russischunterricht in israelischen Schulen wird fortgesetzt

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    TEL AVIV, 29. Juni (RIA Nowosti). Das Bildungsministerium Israels hob seine frühere Entscheidung auf, die Finanzierung des Russischunterrichts in israelischen Schulen einzustellen. Das wurde dank öffentlichen Drucks möglich, den der Vorsitzende der Partei "Demokratische Wahl", Roman Bronfman, initiierte.

    Der Leiter der Partei wandte sich mit einer Abgeordnetenanfrage an den Bildungsminister Limir Livnat, in der er forderte, die Entscheidung aufzuheben, die er als "unüberlegt und fehlerhaft" qualifizierte.

    Wie der RIA Nowosti im Pressedienst der Partei mitgeteilt wurde, "folgt aus der Antwort auf die Anfrage Bronfmans, dass das Ministerium auch im nächsten Schuljahr die Finanzierung des Russischunterrichts fortsetzen wird. Ein Teil von Mitteln wird aus dem Fonds des Ministeriums für die Absorption von repatriierten Lehrern und ein weiterer Teil für die Absorption von repatriierten Schülern bereitgestellt. Damit wurden die Arbeitsplätze für 140 Lehrer gesichert, die Russisch in israelischen Schulen unterrichten, und etwa 10 000 Schüler werden auch weiter die russische Sprache als zweite Fremdsprache lernen können".

    "Leider muss man jedes Jahr die Fortsetzung der Finanzierung eines derart wichtigen Faches wir Russisch erwirken", erklärte Roman Bronfman.

    "Die Spezialisten haben bewiesen, dass das Studium der Muttersprache zu einer besseren Aneignung anderer Fächer beiträgt. Ich bin damit zufrieden, dass die Öffentlichkeit auch in diesem Jahr einen Erfolg erzielte und die Aufhebung der fehlerhaften Entscheidung sowohl bezüglich der russischsprachigen Gemeinde als auch der professionellen Prinzipien erwirkte", betonte Bronfman.

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