22:16 17 November 2017
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    Minister für regionale Entwicklung befürchtet jährlichen Bevölkerungsverlust von 1,8 Prozent

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    MOSKAU, 30. Juni (RIA Nowosti). Der natürliche Bevölkerungsverlust in Russland wird bis zum Jahr 2050 jährlich 1,8 Prozent betragen, sollten keine wirksamen Schritte zur sozial-ökonomischen Entwicklung der Regionen Russlands unternommen werden. Das teilte der Minister für regionale Entwicklung Russlands, Wladimir Jakowlew, am Donnerstag in einer Regierungssitzung mit. Nach jüngsten Angaben leben jetzt 144,2 Millionen Menschen in Russland.

    Wie der Minister weiter sagte, ist ein Drittel der Ortschaften in mehreren russischen Regionen schon menschenleer. In vielen Regionen habe die Landbevölkerung ihr Geburtenpotential bereits ausgeschöpft, sagte Jakowlew.

    „Das Dorf ist heute zu einer ernsthaften Bevölkerungsreproduktion nicht mehr fähig", stellte der Minister fest.

    Ihm zufolge gehören nicht nur die niedrige Geburtenrate und die hohe Sterbeziffer, sondern auch die Verringerung der Zahl der Personen im arbeitsfähigen Alter zu den besorgniserregenden Tendenzen.